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Eurostars-Förderung für internationale FuE-Projekte

Internationale FuE-Kooperationen gefördert.

Eurostars ist das größte europäische Förderprogramm speziell für innovative KMU mit grenzüberschreitenden Forschungs- und Entwicklungs-Projekten. Förder-Kompass begleitet deutsche Mittelständler und Startups vom Konsortialaufbau bis zur Bewilligung — erfolgsbasiert und mit Fokus auf marktnahe Innovationen.

Was ist Eurostars-3 und was ist 2026 neu?

Eurostars-3 ist Bestandteil von Horizon Europe und läuft im aktuellen Förderzeitraum 2021–2027. Pro Jahr gibt es zwei Einreichungsstichtage (typischerweise März und September). Sauber strukturierte, marktnahe Anträge mit klarer Verwertung haben die besseren Chancen. Für deutsche KMU ist Eurostars besonders attraktiv, da die Förderung steuerlich nicht mit der Forschungszulage kollidiert (separate Aufwendungen) und sich gut mit ZIM-Vorprojekten kombinieren lässt.

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Wer ist antragsberechtigt und wie hoch ist die Förderung?

Eurostars richtet sich an forschungstreibende KMU, die mit mindestens einem Partner aus einem anderen Eurostars-Mitgliedsland gemeinsam ein marktnahes Innovationsvorhaben umsetzen. Antragsberechtigt sind innovative kleine und mittlere Unternehmen, die als Konsortialführer auftreten. Forschungseinrichtungen, Universitäten und Großunternehmen können als ergänzende Partner einbezogen werden, der Schwerpunkt der Aktivitäten und der finanziellen Eigenleistung muss jedoch beim KMU liegen.

Förderbare Kosten:

  • Personalkosten für eigene FuE-Mitarbeitende
  • Materialkosten und Verbrauchsmittel
  • Abschreibungen auf Anlagen und Geräte
  • Auftragsforschung und externe FuE-Dienstleistungen
  • Reisekosten für Konsortialtreffen und projektbezogene Meetings

Förderquote: Bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für deutsche KMU. Forschungseinrichtungen werden mit bis zu 100 Prozent ihrer projektspezifischen Mehrkosten gefördert.

Höchstbeträge:

  • Bis zu 500.000 Euro für alle deutschen Partner eines Projekts zusammen
  • Empfohlene Konsortialgesamtkosten: 1–3 Millionen Euro
  • Maximale Projektlaufzeit: 36 Monate

Eurostars wird in Deutschland vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert und durch den Projektträger DLR umgesetzt. Auf europäischer Ebene koordiniert das EUREKA-Sekretariat das Programm. Beteiligt sind aktuell 37 Länder – darunter alle EU-Mitgliedsstaaten, weitere assoziierte Länder sowie ausgewählte außereuropäische Partner wie Kanada, Südkorea und Singapur.

Eurostars ergänzt bestehende nationale Fördermöglichkeiten ideal: Während ZIM nationale FuE-Projekte abdeckt und die Forschungszulage als steuerliche Rückvergütung greift, schließt Eurostars die Lücke für internationale Verwertungsstrategien und Markterschließungen. Die Programme können sinnvoll kombiniert werden, sofern Doppelförderungen einzelner Aufwendungen vermieden werden.

Verfahren (mehrstufig):

  1. Konsortium aufbauen — mindestens zwei unabhängige Partner aus mindestens zwei Eurostars-Ländern, davon mindestens ein KMU als Konsortialführer
  2. Antragsdokument (Project Proposal) gemeinschaftlich erstellen — Marktanalyse, technologisches Konzept, Verwertungsplan
  3. Online-Einreichung beim EUREKA-Sekretariat zum jeweiligen Stichtag
  4. Internationale Begutachtung durch unabhängige Experten
  5. Nationale Förderzusage durch BMFTR/DLR Projektträger nach positiver Bewertung
  6. Projektstart und laufende Berichterstattung an Projektträger

Wie hoch sind die Chancen auf eine Eurostars-Bewilligung?

Eine erfolgreiche Eurostars-Antragstellung lebt von drei Faktoren: einem starken internationalen Konsortium, einem klaren Marktverwertungsplan mit Time-to-Market unter zwei Jahren und einer überzeugenden technologischen Innovationshöhe. Förder-Kompass identifiziert in einem ersten Gespräch, ob Ihr Vorhaben Eurostars-tauglich ist, und unterstützt anschließend bei Partnersuche, Antragsformulierung und Verwertungsplanung.

Häufige Hürden bei Eurostars-Anträgen sind unklar definierte Konsortialrollen, fehlende Marktnachweise oder eine zu wissenschaftlich-akademische statt unternehmerisch-marktnahe Projektaufstellung. Genau hier setzt unsere erfolgsbasierte Beratung an: Wir begleiten den gesamten Prozess vom Pre-Proposal-Check über die offizielle Einreichung bis zur Bewilligung – und zahlen tun Sie nur, wenn das Projekt bewilligt wird.

Förder-Kompass kooperiert mit erfahrenen FuE-Partnern, Steuerberatungen und internationalen Brokern, um die Konsortialbildung zu beschleunigen und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Falls Sie noch keinen internationalen Partner haben, helfen wir bei der gezielten Suche über die EUREKA-Netzwerke und unsere bestehenden Kontakte.

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Förder-Kompass — Beratung zu Eurostars für KMU und Startups in Deutschland

Förder-Kompass ist eine Fördermittelberatung mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung mit Sitz in Stockach am Bodensee. Wir unterstützen mittelständische Unternehmen und Startups bei Auswahl, Beantragung und erfolgreicher Umsetzung internationaler FuE-Förderungen — von Eurostars über Horizon-Europe-Calls bis zu nationalen Programmen wie ZIM und der Forschungszulage.

Im Gegensatz zu rein wissenschaftlich orientierten Beratungen kennen wir die unternehmerische Perspektive: Time-to-Market, Marktverwertung, IP-Strategie und Konsortialdynamik. Unsere Beratung ist erfolgsbasiert — Sie zahlen nur, wenn Ihr Antrag bewilligt wird. Diese Risikoteilung schützt insbesondere KMU mit knappen Innovationsbudgets vor Fehlinvestitionen in nicht förderfähige Projekte.

Verwandte Themen: Forschungszulage für Unternehmen · Innovation & FuE · Förderdarlehen · Zuschüsse · Übersicht Förderprogramme · FAQ FuE-Förderung

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Häufige Fragen zu Eurostars

Was macht ein Eurostars-Berater?

Ein Eurostars-Berater prüft, ob Ihr Vorhaben zum Programm passt, hilft beim Aufbau des internationalen Konsortiums und schreibt mit Ihnen den Antrag so, wie ihn die Gutachter erwarten: marktnah, mit klarer Verwertung und sauber verteilten Rollen. Förder-Kompass begleitet den Prozess vom Pre-Proposal-Check bis zum nationalen Zuwendungsbescheid – erfolgsbasiert.

Wie hoch ist die Eurostars-Förderung für deutsche KMU?

Deutsche KMU erhalten bis zu 60 Prozent ihrer zuwendungsfähigen Kosten als Zuschuss; für alle deutschen Partner eines Projekts zusammen sind bis zu 500.000 Euro möglich. Forschungseinrichtungen werden mit bis zu 100 Prozent ihrer projektspezifischen Mehrkosten gefördert.

Wie finde ich Partner für ein Eurostars-Konsortium?

Über die EUREKA-Netzwerke, Fachmessen und bestehende Kundenbeziehungen – wir unterstützen bei der gezielten Suche. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die einen Unternehmenspartner suchen, nutzen unser Partnersuche-Formular; umgekehrt suchen wir für Unternehmen den passenden Forschungspartner.

Welche EUREKA-Ausschreibungen gibt es neben Eurostars?

Eurostars ist das bekannteste EUREKA-Instrument, aber nicht das einzige. Für deutsche Unternehmen sind Stand September 2026 zusätzlich offen:

  • EUREKA Leichtbau-Call „lightweighting projects“ (multilateral, u. a. Deutschland, Österreich, Belgien, Spanien): Einreichung bis 8. Oktober 2026
  • EUREKA Cluster Xecs – Call on Quantum: Projektskizzen bis 26. November 2026
  • ERA-NET IraSME (38. Call für transnationale FuE-Projekte von KMU): Einreichung bis 30. September 2026
  • EIC Accelerator (European Innovation Council, Horizon Europe): laufende Einreichung für Deep-Tech-Start-ups und KMU

Die deutschen Anteile werden meist über das BMWE (ZIM-International) oder das BMFTR gefördert. Welche Ausschreibung zu Ihrem Konsortium passt, klären wir im Fördermittelcheck.

Förder-Kompass ist eine Fördermittelberatung mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung mit Sitz in Stockach. Als Navigator durch den deutschen Förderdschungel beraten wir kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups zu Förderprogrammen von Bund und Ländern – spezialisiert auf Forschungszulage, ZIM und Eurostars, von der Programmwahl über den Antrag bis zur Bewilligung. Die Antragsbegleitung ist erfolgsbasiert.

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Steve Kovacs (Förder-Kompass)
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