Forschungszulage-Check 2026: Erfüllt Ihr Unternehmen die Voraussetzungen?
Der Forschungszulage-Check prüft in sechs Fragen, ob Ihr Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen der steuerlichen Forschungszulage erfüllt, und schätzt die Größenordnung Ihres Anspruchs. Die Forschungszulage ist branchenoffen und steht Unternehmen jeder Größe und Rechtsform offen, auch in Verlustjahren.
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Forschungszulage-Check 2026
Sechs Fragen, zwei Minuten: Erfüllt Ihr Unternehmen die Voraussetzungen für die steuerliche Forschungszulage, und in welcher Größenordnung liegt Ihr Anspruch? Branchenoffen, für Unternehmen jeder Größe.
Kriterien nach FZulG (Fassung 2026) und BSFZ-Prüfleitfaden · Stand 10.09.2026
FortschrittFrage 1 von 6
1Ist Ihr Unternehmen in Deutschland steuerpflichtig?
Anspruchsberechtigt sind unbeschränkt und beschränkt Steuerpflichtige mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit, unabhängig von Rechtsform und Branche.
●Ja, Sitz oder Betriebsstätte in Deutschland
●Nein, keine Steuerpflicht in Deutschland
2Was tun Sie in Ihren Entwicklungsprojekten?
Gefördert werden Grundlagenforschung, industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung. Routineanpassungen, reine Qualitätskontrolle oder Marktforschung sind keine FuE.
●Wir entwickeln neue Produkte, Verfahren oder Software mit offenen technischen Fragen
●Wir verbessern bestehende Produkte oder Prozesse wesentlich
●Überwiegend Anpassungen, Wartung oder Kundenprojekte mit bekannter Technik
●Keine Entwicklungstätigkeit
3War das Ergebnis zu Projektbeginn ungewiss?
Die BSFZ prüft drei Kriterien: Neuartigkeit, Risiko (wissenschaftlich-technische Unwägbarkeiten) und Planmäßigkeit (systematisches Vorgehen mit Zielen, Zeitplan und Budget).
●Ja, es war offen, ob und wie die technische Lösung gelingt; wir arbeiten planmäßig mit Zielen und Zeitplan
●Teilweise, einzelne technische Fragen waren offen
●Nein, der Weg zum Ergebnis war bekannt
4Wie groß ist Ihr Unternehmen?
KMU nach EU-Definition (unter 250 Beschäftigte und bis 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme, verbundene Unternehmen eingerechnet) erhalten 35 % statt 25 %.
●KMU (unter 250 Beschäftigte, Umsatz bis 50 Mio. €)
●Größer als KMU oder Teil eines größeren Konzerns
5Wie hoch sind die jährlichen Personalkosten Ihrer FuE-Beschäftigten?
Arbeitslöhne inklusive Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, anteilig nach FuE-Zeit. Eigenleistungen von Einzelunternehmern und Mitunternehmern zählen mit 100 € je Stunde.
●Unter 100.000 €
●100.000 bis 500.000 €
●500.000 bis 1 Mio. €
●Über 1 Mio. €
6Wann haben die Projekte begonnen?
Förderfähig sind Vorhaben mit Beginn ab dem 1. Januar 2020, auch rückwirkend innerhalb der steuerlichen Festsetzungsfrist. Für Vorhaben ab 2026 gilt zusätzlich die Gemeinkostenpauschale von 20 %.
Der Check bildet die gesetzlichen Voraussetzungen (§§ 1 bis 4 FZulG) und die BSFZ-Prüfkriterien vereinfacht ab. Die Schätzung rechnet mit dem Fördersatz auf die angegebenen Personalkosten, ab 2026 mit 20 % Gemeinkostenpauschale. Keine steuerliche Beratung, alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 10.09.2026.
Was der Check prüft
Steuerpflicht in Deutschland (§ 1 FZulG)
FuE-Charakter der Tätigkeit: Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung
Die drei BSFZ-Kriterien Neuartigkeit, Risiko und Planmäßigkeit
Unternehmensgröße (KMU erhalten 35 % statt 25 %)
Förderfähige Personalkosten und Projektzeitraum (rückwirkend ab 2020, ab 2026 mit 20 % Gemeinkostenpauschale)
Was das Ergebnis bedeutet
Der Check ersetzt keine Prüfung durch die Bescheinigungsstelle. Er zeigt, ob sich ein BSFZ-Antrag lohnt und in welcher Größenordnung die jährliche Zulage liegen kann. Für eine genaue Berechnung nutzen Sie den Forschungszulage-Rechner, für den Ablauf die BSFZ-Checkliste.
Förder-Kompass ist eine Fördermittelberatung mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung mit Sitz in Stockach. Als Navigator durch den deutschen Förderdschungel beraten wir kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups zu Förderprogrammen von Bund und Ländern – spezialisiert auf Forschungszulage, ZIM und Eurostars, von der Programmwahl über den Antrag bis zur Bewilligung. Die Antragsbegleitung ist erfolgsbasiert.