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Unternehmenssanierung: geförderte Beratung und Finanzierungshilfen in der Krise

Auch in der Krise gibt es staatliche Unterstützung: Die BAFA bezuschusst Beratung für Unternehmen in Schwierigkeiten, Bürgschaftsbanken und Landesförderbanken sichern Umschuldungen und Liquidität ab, und mit dem präventiven Restrukturierungsrahmen (StaRUG) lässt sich ein Unternehmen seit 2021 außergerichtlich sanieren. Förder-Kompass klärt, welche Förderung und Finanzierung in Ihrer Lage greift; Sanierungskonzept und Restrukturierung erarbeiten wir gemeinsam mit unserem Partner wetando und Fachanwälten für Insolvenz-, Gesellschafts-, Arbeits- und Steuerrecht aus unserem Netzwerk.

Eine frühe Kontaktaufnahme verbessert die Chancen entscheidend: Solange keine Zahlungsunfähigkeit vorliegt, stehen alle Instrumente offen.

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Wie läuft der Krisen-Check ab?

Mit dem Krisen-Check ermitteln wir rasch, ob ein Liquiditätsengpass mit einfachen Maßnahmen behoben werden kann oder eine ernsthafte Krise vorliegt. Dabei prüfen wir auch, ob Zahlungsunfähigkeit droht und eine Insolvenzantragspflicht besteht. Auf Basis von Ist-Analyse und Stärken-Schwächen-Profil folgen Sofortmaßnahmen, Gespräche mit Banken und Gläubigern und ein Sanierungskonzept, das auch die Förder- und Finanzierungshilfen einplant.

Welche Förderung gibt es in der Krise?

  • BAFA-Förderung unternehmerischen Know-hows: Zuschuss zur Beratung für Unternehmen in Schwierigkeiten, Antrag vor Beratungsbeginn
  • Bürgschaftsbanken und Landesbürgschaften: Absicherung von Umschuldungen und Betriebsmittelkrediten, wenn Sicherheiten fehlen
  • Landesförderbanken: Liquiditäts- und Konsolidierungshilfen über die Hausbank, in Bayern zusätzlich die Task Force der LfA für Unternehmen in Schwierigkeiten
  • KfW-Kredite über die Hausbank: für die Neuausrichtung nach dem Sanierungskonzept
  • Präventiver Restrukturierungsrahmen (StaRUG): außergerichtliche Sanierung per Restrukturierungsplan bei drohender Zahlungsunfähigkeit, ohne Insolvenzverwalter

Wichtig: Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts sind von vielen regulären Zuschussprogrammen ausgeschlossen. Wir prüfen im Krisen-Check, welche Programme dennoch offenstehen.

Diagramm mit Ablauf Sanierungsmöglichkeiten für Unternehmen: Präventive Restrukturierung, Eigenverwaltung und Regelinsolvenz.

Was wir in der Sanierung leisten

  • Krisen-Check mit Liquiditäts- und Ursachenanalyse
  • Prüfung von Beratungsförderung, Bürgschaften und Finanzierungshilfen
  • Liquiditätsplanung und Vorbereitung der Bank- und Gläubigergespräche
  • Sanierungskonzept (IDW S6) und Restrukturierungsplan nach StaRUG gemeinsam mit wetando und Fachanwälten
  • Kostensenkung, Prozessoptimierung und Digitalisierung als Teil der Neuausrichtung
  • Begleitung bei Kapitalbeschaffung, Beteiligung oder Verkauf
  • Krisenfrüherkennung und Controlling für die Zeit danach

Häufige Fragen zu Sanierung und Restrukturierung

Was bedeutet Unternehmenssanierung?

Die Neuausrichtung eines Unternehmens, um eine Insolvenz abzuwenden und wieder eine stabile Grundlage zu schaffen: Ursachen der Krise beseitigen, Liquidität sichern, Kosten und Strategie anpassen.

Wann wird eine Sanierung notwendig?

Wenn die Liquidität deutlich abnimmt, über mehrere Quartale Verluste anfallen oder Rückstände bei Finanzamt und Sozialversicherung entstehen. Je früher gehandelt wird, desto mehr Instrumente stehen offen.

Wie läuft eine Sanierung ab?

Außergerichtlich: Krisen-Check, Sofortmaßnahmen zur Liquidität, Sanierungskonzept nach IDW S6, Umsetzung mit Banken und Gläubigern. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit kann ein Restrukturierungsplan nach StaRUG die Verbindlichkeiten neu ordnen. Erst wenn Insolvenzgründe vorliegen, kommen Eigenverwaltung, Schutzschirm oder das Regelinsolvenzverfahren ins Spiel.

Was ist das StaRUG-Verfahren?

Ein seit 2021 verfügbares Instrument für noch zahlungsfähige Unternehmen: Ein Restrukturierungsplan wird mit qualifizierter Mehrheit der Gläubiger angenommen, die Geschäftsführung behält die Kontrolle, gerichtliche Hilfen wie ein Vollstreckungsstopp sind möglich. Einleiten kann es nur das Unternehmen selbst.

Worin unterscheidet sich StaRUG vom Insolvenzverfahren?

StaRUG ist freiwillig, ohne Veröffentlichung und ohne Insolvenzverwalter, setzt aber voraus, dass noch keine Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Das Insolvenzverfahren ist gerichtlich, kann auch von Gläubigern beantragt werden und führt je nach Lage zu Sanierung, Verkauf oder Liquidation.

Förder-Kompass – geförderte Beratung und Finanzierungshilfen bei der Unternehmenssanierung

Förder-Kompass ist eine Fördermittelberatung mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung mit Sitz in Stockach. Als Navigator durch den deutschen Förderdschungel beraten wir kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups zu Förderprogrammen von Bund und Ländern – spezialisiert auf Forschungszulage, ZIM und Eurostars, von der Programmwahl über den Antrag bis zur Bewilligung. Die Antragsbegleitung ist erfolgsbasiert.

Seestr. 15c, 78333 Stockach, Baden-Württemberg, Deutschland
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag09:00 – 18:00
+49 7771-8988-861
Steve Kovacs (Förder-Kompass)
DE299573120